University of Arts

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 Chris und Claires Appartment

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Claire

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BeitragThema: Chris und Claires Appartment   Mo März 14, 2011 9:47 pm

Claire hatte die Schlüssel zuerst aus ihrer Tasche gezogen und sperrte daher die Tür auf, Chris folgte ihr. Dann schloss sie die Eingangstür wieder und sperrte gleichzeitig zu. Wenn Claire die Eingangstür zusperrte, war das meist ein Zeichen dafür, dass sie entweder keine Lust mehr auf andere Begegnungen hatte, Ruhe von der ganzen Welt haben oder ihre Aufmerksamkeit einfach Chris widmen wollte.
Sie ließ den Schlüssel im Schloss stecken und strich kurz durch ihre gewellten Haare. Unter Stöhnen zog sie die hohen High Heels aus und stellte sie zu den anderen Schuhen, während sie ihre schmerzenden Füße massierte. Auch ihr Mantel und ihr Schal landeten im Schrank. Sie ging an Chris vorbei, legte ihre Hand in ihren Nacken und seufzte. Sie ging Richtung Küche, die mit dem Wohn- und gleichzeitig Esszimmer einen offenen, hellen Raum bildete, während sie sich ihre Bluse aufknöpfte. Etwas erledigt vom Tag fiel sie in ihre alten Gewohnheiten und vergaß dabei völlig, dass sie sich ja in der Zwischenzeit wieder versöhnt hatten. Es war nur noch so ungewohnt, denn in den letzten Monaten hatten die beiden sich immer abends irgendwie selbst beschäftigt. Sie hatte meist geputzt oder sonstige Hausarbeiten verrichtet, um sich von dem Frust und dem Gefühls- wie Körperentzug abzulenken. Deshalb begann Claire unüberlegt den Geschirrspüler auszuräumen und das Geschirr abzutrocknen, um es dann in die Schränke zu räumen. Während ihrer Arbeit wurde ihr warm und sie knöpfte weiterhin ihre Bluse auf, bis sie offen an ihr herunterhang und die Unterwäsche durchblitzte. Vollkommen vergessen verräumte sie weiterhin verschiedenste Dinge, summte irgendeine Melodie vor sich hin und fiel einfach so sehr in die Gewohnheit der letzten Monate zurück, dass sie auf Chris absolut nicht dachte. In den Anfängen ihrer Eiszeit hatte sie sich noch bemüht, Chris irgendwie mit körperlichen Reizen zu verführen bis sie es aufgab, da es nicht funktioniert hatte oder nicht bemerkt wurde und sie geglaubt hat nicht mehr dieselbe körperliche Anziehung wie früher auf Chris auszuüben. Doch natürlich war damals der Stress für das „nicht bemerken“ verantwortlich und nicht der Verlust ihrer Reize. Deshalb öffnete sie jetzt auch so offenherzig, ohne Nachzudenken ihre Bluse, weil sie es einfach unterbewusst gewohnt war, keine Reaktion mehr damit hervorzurufen. Gedankenverloren räumte sie weiter vor sich hin.



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Christopher

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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Mo März 14, 2011 11:02 pm

Chris hatte den Tag mit Claire mehr als genossen und der Spaziergang vom Restaurant zurück in ihr Appertment war ein schöner Abschluss für den Abend gewesen. Als die beiden jedoch die Wohnung betraten, die sie schon so viele Jahre bewohnten, sah die Welt aufeinmal wieder ganz anders aus. Wie Claire fiel Chris in das Verhaltensmuster zurück, das er die Eiszeit über gehabt hatte, und hängte seinen Mantel und den Schal achtlos auf die Kleiderhaken. Seine Schuhe stellte er neben den kleinen Fußabtreter vor der Wohnungstür und er rieb sich die Stirn, während er direkt in sein Arbeitszimmer ging, wo er einen Teil seiner vielen Noten aufbewahrte. Die ganzen Sommerferien über hatte er sich neue Lieder aus den verschiedensten Genres rausgesucht und sie am Klavier geübt, wenn Claire nicht da war. Musical, Klassik, Pop, Rock, Balladen, R'n'B,...alles war vertreten, wobei Musical deutlich am meisten vorkam. Chris hatte auch ein paar Lieder von Frank Wildhorn's neuester Produktion "Wonderland" in seinen Lehrplan für das neue Studienjahr hineingenommen.
Mit einem Stapel Noten kam Chris wieder aus dem Zimemr und setzte sich ans Klavier, während Claire gewohnheitsmäßig den Geschirrspüler ausräumte. Es war oft so gewesen, dass sie putzte und er nebenbei das Klavier stimmte oder darauf spielte, jeder war seinen eigenen Beschäftigungen nachgegangen und so geschah es auch jetzt. Reine Routine.
Chris legte die Noten von "Everything" von Michael Bublé vor sich und begann zu spielen und später auch leise zu singen.
You're a falling star, you're the get away car.
You're the line in the sand when I go too far.
You're the swimming pool, on an August day.
And you're the perfect thing to say.

Chris war in seinem Lied und in dem Rhythmus vertieft, währenddessen ließ er seinen Blick durch den Raum wandern, das Klavier stand im Wohnzimmer, aus dem man einen Einblick in die Küche hatte, und ihm fiel aufeinmal Claire auf, die mit offener Bluse in der Kücher herumräumte.
Er erinnerte sich rasch wieder daran, dass die beiden ja die Eiszeit überwunden hatten und nahm die Finger vom Klavier.
Er schlich sich durch die Wohnung, sang auch nicht mehr, und tauchte hinter Claire neben dem Kühlschrank auf. Grinsend nahm er ihr einen Teller aus der Hand, den sie gerade in den Schrank räumen wollte und stellte ihn achtlos auf die Theke, bevor er ihre beiden Hände von hinten nahm und sie mit einer raschen Bewegung zu sich drehte.
And in this crazy life, and through these crazy times
It's you, it's you, you make me sing.
You're every line, you're every word, you're everything.
, sang Chris plötzlich und strahlte seine Frau an, wie er es schon lange nicht mehr getan hatte, nichteinma an diesem Abend war sein Lächeln so breit gewesen.
Er strich ihr langsam über die Schlüsselbeine und streifte nebenbei ihre Bluse von den Schultern.
"I missed you so much"; murmelte er dann nur noch und beugte sich hinunter, um zuerst ihre Schulter, dann ihren Hals und anschließend ihre Lippen zu küssen.



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Claire

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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Mo März 14, 2011 11:24 pm

Claire, immer noch mit dem Geschirr beschäftigt, bekam nur am Rande mit, dass Chris sich an das Klavier gesetzt hatte. Unterbewusst bemerkte sie die Melodie und summte sie mit, da ihr das Lied bekannt war und sie für Michael Bublé immer schon etwas übrig hatte. Er schrieb hauptsächlich Musik, die in den Jazzbereich ging und Claire war angetan von ruhigerer Musik, die dem Sänger trotzdem Stimme abverlangte. Doch Chris sang so leise, dass sein schöner Gesang nicht an ihr Ohr drang. Beschämenderweise fiel ihr das gar nicht einmal auf. Plötzlich verstummte das Klaiver und nicht einmal jetzt registrierte sie etwas außer das feuchte Geschirr. Plötzlich kam eine Hand aus dem Nichts und nahm ihr den Teller weg, stellte ihn achtlos auf die Theke und im nächsten Moment stand sie schon einem 2 oder 3 Köpfe größeren, gut aussehenden Mann gegenüber, den sie ihren Mann nennen konnte. Zuerst überrascht, dann jedoch lächelnd, wurden ihre Wangen leicht rot. Sie war komplett in ihre Routine verfallen, genauso wie er zu Beginn. Sie hatte vollkommen vergessen, dass sie die kühle Wand zwischen ihnen schon längst zum Schmelzen gebracht hatten, warum waren sie in dieses Schema wieder gefallen, sobald sie die Wohnung betreten hatten? Es war ja auch egal, hauptsache sie hatten oder besser gesagt Chris hatte es bemerkt.
Er begann zu singen und einerseits brachte der Text ihren Puls zum Rasen, andererseits seine Stimme ihr Herz zum Klopfen. Die plötzliche Nähe ließ ihr eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Ihre Augen fixierten vollkommen Chris wunderschöne Lippen, die sich bewegten, als wäre jedes Wort ein ganz eigenes Gedicht. Das breite Lächeln, dass folgte konnte sie nur erwiedern. Er war so schön, dass es Claire manchmal schon wehtat. Schon lange hatte er nicht mehr so überzeugend gelächelt. Schneller als gedacht war sie ihre Bluse los und seine Hände fanden ihren Weg, unter anderem berührten sie ihre Schlüsselbeine und ein leichtes, aufgeregtes Zittern erfasste ihren Körper.
Claire konnte sich nicht helfen, aber es fühlte sich heute an, als wäre es das erste Mal. Wie damals in Wien. Beinahe kehrte Schüchternheit zurück, denn immerhin waren sie sich schon länger nicht mehr körperlich nahe gewesen. Seine weichen Lippen liebkosten ihre Haut und anschließend ihren Mund. Zärtlich erwiederte sie seinen Kuss, löste sich dann von ihm und lächelte breit, als er in ihr Ohr genau das murmelte, was sie gerade dachte. Vorsichtig strich sie über seine Wange, seinen Hals und schließlich knöpfte sie sein Hemd auf. Die Aufregung wurde größer. Schließlich befreite sie ihn von seinem Oberteil und strich über den anbetungswürdigen Oberkörper. Wie hielt sich Chris bloß fit?
Einzelne Küsse landeten auf seiner gut riechenden Haut, egal ob auf seinem Hals, seinen Armen, seiner Brust oder seinem Bauch. Dann widmete sich Claire wieder seinen Lippen und küsste diese nicht mehr ganz so behutsam wie zuvor. Irgendwie hatte sie das Gefühl während ihrem Gefühlstaumel, dass sie dem Schlafzimmer erheblich näher kamen, doch von wem diese Bewegung ausging war ihr nicht klar.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Do März 17, 2011 11:11 pm

Chris spürte das leichte Zittern, das Claire durchzog und lächelte zufrieden. Er war froh, dass er offenbar immer noch körperlichen Einfluss auf seine Frau hatte, doch es war ein wenig ungewohnt, da sie sich schon so lange nicht mehr körperlich nahe waren.
Als Claire sein Lächeln erwiderte und anschließend langsam die Knöpfe seines Hemdes öffnete, entspannte sich Chris wieder und es schien alles wieder ganz einfach zu sein. Ein gewisses Kribbeln war da, das über seine Haut lief, und obwohl er es schon kannte, fühlte es sich irgendwie neu an. Wie damals in seiner Wohnung in Wien...Er würde diesen Abend wohl niemals vergessen, egal was auch geschehen mochte.
Ehe er sich versah, war sein Oberkörper auch schon frei und er spürte Claire's weiche Lippen auf seiner nackten Haut, was nach dieser langen Zeit der Distanz ein unbeschreiblich gutes Gefühl war.
Jeder einzelner Kuss bewirkte kleine elektrische Schläge, die durch seinen Körper zuckten und sein Herz um einiges schneller klopfen ließen. Ob auf Hals, Arme, Brust...jede Berührung ließ sein Blut schneller fließen, doch als Chris ihre Lippen wieder auf seinem Mund spürte, dieses Mal intensiver und drängender als vorhin, verlor er völlig den Kopf.
Chri erwiderte den Kuss nun auch leidenschaftlich und heftiger als zuvor und ohne es zu merken bewegten sich die beiden immer mehr und immer schneller auf das Schlafzimmer zu. Er löste seine Lippen langsam von ihren und wanderte über ihren Wangenknochen zu ihrem Ohr, dann ihren Hals hinab zu ihrem Schlüsselbein und wieder zurück. Als er Claire's Lippen wieder erreichte stieß er mit den Kniekehlen gegen die Bettkante und er verlor plötzlich das Gleichgewicht, woraufhin er Claire mit sich riss und sie beide auf der weichen Bettdecke landeten. Chris auf dem Rücken und Claire auf ihm drauf.
Ungeschickt suchte er den Zippverschluss ihres Rockes und wollte ihn aufmachen, doch es gelang ihm nicht sofort. Der Verschluss war so klein, dass er Schwierigkeiten hatte, ihn mit seinen großen Fingern zu erwischen. Doch nach einigem Herumprobieren und ein paar Ablenkungsmanövern, die Küsse und noch mehr Küsse beinhalteten, schaffte Chris es schließlich den Rock zu öffnen und schob ihn grinsend an ihren Hüften hinunter.





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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Do März 17, 2011 11:33 pm

Bei ihren Küssen auf seine Brust spürte sie seinen Herzschlag ganz genau und auch sie lächelte zufrieden, da sie ebenfalls feststellte, noch erheblichen Einfluss auf dieses wichtige Organ zu haben, aber schließlich hätte es ihr auch ohne diesen kleinen Beweis klar sein sollen. Sonst wären sie wohl kaum schon so lange verheiratet.
Die Erwiederung des Kusses ließ sie atemlos zurück. Die Veränderung war so schlagartig und plötzlich konnte sie es nicht mehr erwarten. Ihr Herz, ihr Puls rasten, drängten und sie wollte Chris unbedingt spüren, auf ihrer Haut, auf ihren Lippen, in ihrem Herzen. Sie wollte ihm einfach auf jeder Ebene so nahe wie möglich sein.
Die Schritte Richtung Bett wurden schneller, bis das Unvermeidliche passierte. Chris fiel auf das weiche Bett und Claire mit ihm, obwohl sie sich trotz ihres benebelten Geistes bemühte, ihm nicht wehtzutun oder unsanft auf ihm zu landen. Zum Glück gelang ihr das einigermaßen.
Claire wurde so plötzlich mit Küssen überhäuft, dass es ihr schlicht und ergreifend die Puste raubte. Einerseits küsste er ihre Lippen, andererseits liebkoste er auch all die anderen Stellen, die gerade in der Nähe waren. Claire bekam am Rande mit, dass er anscheinend gerade mit ihrem Rock beschäftigt war und musste unvermittelt grinsen, denn der Gedanke der ihr in den Sinn schoss, bahnte sich seinen Weg über ihre Lippen. Man musste bei soetwas schließlich auch Spaß haben oder?
Lächelnd hauchte sie atemlos in Chris Haar, der sich immer noch mit dem Zipperverschluss ihres kurzen Rockes spielte:" Hast du etwa schon länger keine Frau mehr ausgezogen?" Wieder lächelte sie frech und küsste sein Ohr, um dann gleich mit ihren Fingerspitzen über seinen Nacken zu streichen. Schließlich gelang es ihm doch. Claire umfasste Chris Hüften und drehte sich einmal im Bett, sodass sie über ihm war. Immerhin trug sie schon wesentlich weniger als er. Sie setzte sich auf und betrachtete ihren Mann eingehend. Wieder im Besitz ihres ganzen Selbstbewusstseins ohne einer Spur von Schüchternheit, beugte sie sich mit laszivem Blick über seine Hose und öffnete diese auch nicht ganz ohne Probleme, um sie dann abzustreifen und achtlos fallen zu lassen. Noch die letzten Sekunden ihrer Macht über Chris auskostend, bevor er vermutlich wieder die Kontrolle übernahm, küsste sie sich hoch, bis sie wieder an seinen Lippen angelangt war.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Sa März 19, 2011 1:51 am

Chris konnte nicht anders als zu lachen, als Claire ihn fragte, wie lange es her war, dass eine Frau ausgezogen hatte. Dasselbe konnte er sie immerhin auch fragen, doch er tat es nicht, da er seine Puste für etwas anderes aufheben wollte.
Geredet hatten sie seiner Meinung nach heute schon genug.
Mit einer raschen Bewegung lag Claire nun über ihm und machte sich an dem Knopf seiner Hose zu schaffen, den sie auch nicht auf Anhieb aufbekam, was ihn zusätzlich amüsierte. Er war nicht der einzige, der schon ein wenig außer Übung war.
Als Chris nun auch seine Hose los war, schauderte er, als Claire's Lippen sich von unten hocharbeiteten und wieder zu seinem Mund gelangten. Sein Herz schlug dabei so heftig, dass er das Blut in seinen Ohren rauschen hörte, sein Atem war schon lange nicht mehr regelmäßig.
Seine Hände wanderten anfangs zärtlich, dann etwas bestimmter über ihren Bauch und ihre schlanke Taille entlang weiter zu Claire's Oberschenkel, bei denen er seinen Griff ein wenig verfestigte und sich somit wieder mit ihr drehte, sodass er wieder über ihr lag. Die Träger ihres BH's abzustreifen war einfacher, als einen Zippverschluss zu öffnen, also bekam er das ohne Probleme hin und küsste ihre beiden Schlüsselbeine und wanderte mit seiner Nase über ihren Bauch und mit seinen Lippen wieder hinauf. Sie duftete einfach herrlich und Chris fühlte sich seine Frau so nahe, wie schon sehr lange nicht mehr.
Er versuchte anschließend den Verschluss ihres BH's aufzubekommen, scheiterte jedoch kläglich daran und zerstörte ihn dann unabsichtlich vollkommen.




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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Sa März 19, 2011 2:06 am

Sein Lachen klang in ihren Ohren nach und auch sie konnte nicht anders, als breit zu grinsen.
Schon wieder drehten sie sich zusammen und Chris gewann die Oberhand, wie sie es prognostiziert hatte. Ihr konnte es nur recht sein. Sie liebte es, wenn er die Kontrolle übernahm und darüber wusste er äußerst gut bescheid. Seine Lippen brachten sie vollkommen aus der Fassung. Sie schloss ihre Augen, um noch mehr das Gefühl ihrer beiden berührender Körper auszukosten.
In ihrem Halbdelirium bemerkte sie, dass Chris sich mit dem Bh beschäftigte und tatsächlica auf voller Linie mit dem Öffnen scheiterte. Sie begann ungewollt loszuprusten, als er in dem Sturm und der Hektik, die er sowie sie komischerweise immer entwickelten, wenn ihr Ziel einfach die Nähe war (und vor allem nach so langer "Enthaltungszeit") den Bh zerstörte, sodass sie ihn morgen wohl absolut zerstört am Boden irgendwo finden würde. Im Moment störte sie es überhaupt nicht. Die ganze Sache brachte nur Vorteile. So musste Chris eben wieder Unterwäsche mit ihr einkaufen gehen.
Rasch war der Lachkrampf wieder vergessen, nachdem auch wieder die Leidenschaft ihre Gefühle in Besitz nahm. Sie küsste begierig seine Lippen und auch all die anderen verführerischen Hautpartien, die sie solange missen musste. Schließlich entledigten sie sich gegenseitig von der restlichen Kleidung und Claire, wie auch Chris hüllten sich mit Decken ein, doch bevor Claire vollkommen ihren Kopf abschalten konnte und sich Chris hingeben konnte, musste sie noch eine Angelegenheit loswerden von der Chris vermutlich nichts wusste, wie auch?
Sie unterbrach einen wilden Kuss und sah ihn nun mit ernsten Augen an, wobei in ihrem Ausdruck etwas von einer Frau hatte, die ausgehungert war und das schon seit ein paar Monaten.
Atemlos flüsterte sie:" Chris, ich muss dir sagen, ich habe seit ein paar Monaten nicht mehr die Pille genommen. Ich möchte nur, dass du weißt worauf du dich da gerade einlässt." Sie fuhr mit ihren Fingern seinen Rücken hinab und küsste seine Wange, seine Nase und schließlich knabberte sie sanft an seinen Lippen, um ihn ein wenig zu necken, während er "in Ruhe" darüber nachdenken konnte.
Okay, wenn er es sich jetzt anders überlegt und es mit dem Kind kriegen doch nicht versuchen will, dann haben wir beide ein Problem und zwar dieses, dass die bekannte "Begierde" schon mit uns durchgegangen ist und es jetzt etwas schwierig werden könnte sich wieder "abzukühlen" und einfach nur "schlafen zu gehen", vor allem nach so langer Zeit in der dieses Bett ausschließlich zum Schlafen gedient hat.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Sa März 19, 2011 11:23 pm

Chris war es ehrlich gesagt vollkommen egal, dass er Claire's BH zerstört hatte die Hauptsache für ihn war, dass er nun endlich am Boden lag und kein Hindernis mehr darstellte. Er würde ihr eben einen neuen kaufen, das machte ihm nichts. Schon gar nicht, wenn Claire die Unterwäsche probierte und sie ihm dann vorfürhte. Falls sie noch restliche Kleidung kaufen wollen würde, konnte sie das jedoch alleine erledigen, denn abgesehen von Unterwäsche war er nicht gerade jemand, der gerne Frauen-Mode-Boutiquen betrat.
Null-Komma-Nichts waren beide all ihre Kleidungsstücke, die sie noch am Körper trugen, los und hüllten sich in Decken ein, die sie in den letzten Monaten wirklich nur zum zudecken verwendet hatten.
Chris genoss es, dass es nah so langer Zeit Claire wieder so nahe war und jede einzelne Korperpartie von ihr spüren konnte. Schwer atmend und äußerst begierig ließ er seine Lippen über ihren Körper wandern, seine Hände strichen ihre Oberschenkel entlang.
Als Claire ihm aufeinmal etwas ins Ohr flüsterte, wusste er schon was sie sagen wollte, bevor sie die ersten zwei Wörter gesprochen hatte.
"Ich weiß, worauf ich mich einlassen, Darling", sagte Chris ernst und ebenfalls atemlos. "Ich liebe dich und solange du es noch willst, will ich es auch".
Somit war die Sache geklärt und die beiden verloren sich wieder in der Leidenschaft für einander, die sie so heftig packte, dass Chris alles um sich herum vergaß und nur allein Claire für ihn existierte und das Gefühl ihrer Haut auf seiner, ihres Herzschlages an seiner Brust und ihres Atems in seinem Ohr.

Sie hatten so lange nicht mehr miteinander geschlafen, dass sie sich lange liebten und nach dem Höhepunkt beide keuchend nebeneinander lagen und an die Decke starrten, ihre Finger miteinander verschlungen und Chris' Arm um Claire's Schultern gelegt.
Alles war dunkel um sie herum nur die Lichter der Metropole New York waren aus dem Fenster hinaus zu sehen.
"Hättest du lieber einen Jungen oder ein Mädchen?", murmelte er leise und küsste seine Frau aufs Haar.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Sa März 19, 2011 11:50 pm

Claire hätte nicht glücklicher sein können, als er sie halb im Satz unterbrochen hatte und schon die richtige Antwort parat hatte.
Während Claire die dunkle Decke ansah und noch absolut berauscht von gerade eben war, stellte ihr Chris eine Frage, die sie still lächeln ließ. Sie wartete solange mit der Antwort, bis ihre Brust sich nicht mehr so extrem auf und abbewegte. Auch ihr Atem wurde wieder ruhiger. Sie wusste nicht mehr genau, wie lange sie sich tatsächlich geliebt haben, aber es war definitiv lange gewesen. Ihre Vermutung für die Länge des Zusammenseins war, dass sie versucht hatten die letzten Monate mit einer Nacht aufzuholen. Claires Körper entspannte sich endlich wieder und auch ihr Puls war auf einem normalen Niveau. Jetzt begann der Moment, indem sich die Endorphine, auch Glückshormone genannt, ausbreiteten, typisch für den menschlichen Körper nach einem ausgiebigen Beischlaf mit dem Partner.
Nachdem er ihr Haar zart geküsst hatte, drehte sie sich zur Seite, sodass sie ihn ansehen konnte. Ihre Hand legte sie auf seine sich hebende und senkende Brust, während er immer noch immer auf dem Rücken lag, die Decke ansah, seinen Arm aber um ihre Schultern geschlungen hatte. Bei der genaueren Betrachtung, fiel ihr auf, dass sein kurzes Haar komplett zerzaust war, sein Gesicht und auch sein Körper immer noch leicht glühten und auf dem Hals noch einzelne Schweißperlen saßen über die sie liebevoll mit ihren Fingerkuppen strich, sodass sie verschwanden. Unter der Bettdecke legte sie sanft ein Bein über seines und schließlich verdrehte sie sich so, dass ihr Kopf angenehm auf Chris Brust zum Ruhen kam.
"Ob Junge oder Mädchen, was macht das schon? Hauptsache dein und mein Kind..." Sie lächelte überglücklich, doch gleichzeitig fügte sie hinzu:" Wer weiß, ob es überhaupt funktioniert hat." Claire malte zuerst ein paar Linien auf seine Haut, hob ihren Kopf wieder und küsste sich zärtlich von seiner Brust hinauf zu seinen weichen Lippen.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   So März 20, 2011 12:18 am

Chris war einfach überglücklich und vollkommen zufrieden. Er spürte, wie Claire's und auch sein Puls langsam aber sicher zu seinem Normaltempo zurückkehrte und entwirrte seiner Frau ein wenig abwesend aber behutsam das konfuse Haar.
Sie legte ihren Kopf auf seine Brust, ihre Haare kitzelten auf seiner Haut, und er strich ihr liebevoll über den Oberarm und anschließend über den wunderschönen Rücken. Ihr Nacken war noch mit einzelnen Schweißperlen besetzt, die er mit seinen Fingern entfernte, wie Claire eben noch bei ihm getan hatte. Ihre Haut war rein und perfekt und er fragte sich, wie man nur so atemberaubend schön sein konnte. Von außern und von innen noch mehr. Und nun sollte er mit dieser Frau ein Kind bekommen? Sein Leben könnte gar nicht besser verlaufen!
"Da hast du Recht", sagte er ein wenig heiser klingend und strich ihr mit liebevollem Blick über die noch gerötete Wange.
"Und wenn es nicht geklappt hat, dann probieren wir es eben nochmal", versicherte er ihr und schloss entspannt die Augen, während er Claire's Lippen auf seiner Brust spürte und ihren zarten Oberkörper ganz mit seinen Armen umschlang, als sie ihn auf die Lippen küsste.
Chris erwiderte den Kuss hingebungsvoll, küsste sie anschließend einmal auf die Stirn und danach wieder auf ihre Lippen.
Seine Hand legte er Claire auf ihren flachen Bauch und er versuchte sich vorzustellen, wie es wohl sein würde, wenn ein kleines Baby darin heranwachsen würde.
"Ich hoffe es ist nicht schlimm, dass wir die Vernissage in der inneren Stadt nicht besuchen?", fragte er in Gedanken verloren und zeichnete Kreise um Claire's Bauchnabel, die zuerst größer wurden und dann wieder kleiner.




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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   So März 20, 2011 12:51 am

Die Berührungen seiner Hände auf ihrer Haut gaben ihr wie immer das Gefühl, als wäre sie etwas wertvolles, etwas zerbrechliches, etwas, dass Chris hütete, als wäre es sein ganz persönlicher, eigener Schatz, den er niemals hergeben wollte und so behandelte, als wäre er der Einzige mit dem Recht, sie überall dort zu berühren, wo er wollte. Und das war er auch, der wirklich Einzige! Ebenfalls spüren konnte sie seine Hand in ihrem Nacken und war dankbar dafür, dass er ihr den selben Gefallen machte, wie sie ihm zuvor.
Seine heiser klingende Stimme ließ sie breit lächeln. Auch in ihrer Stimme lag etwas rauchiges. Es war doch immer wieder interessant zu beobachten, wie laut sie vor ca. 10 Minuten noch waren und wie leise jetzt, da ihnen einfach die Stimme fehlte und laute Töne die Stimmung vollkommen zerstören würden.
"Ach, dann probieren wir es noch einmal? Also ich bin jederzeit dabei...außer vielleicht in den nächsten paar Stunden" erwiederte sie grinsend mit angeschlagener Stimme.
Chris Hingabe in dem Kuss veranlasste Claire dazu als sich ihre Lippen wieder voneinander lösten, ihm tief in die Augen zu sehen. In ihrem Blick lag nichts, absolut gar nichts, außer ehrliche Liebe.
Seine Hand auf ihrem Bauch ließen sie unbewusst an dasselbe denken, wie Chris. Wie wäre es wohl unter ihrem Herzen ein Kind zu tragen? Was wäre das für ein Gefühl, wenn sich neues Leben in einem selbst entwickelt?
Claire löste den liebenden Blick, indem sie eine Augenbraue hochzog, ihre Augen verdrehte und sarkastisch lächelte. In der Zwischenzeit hatte sie sich an ihn gekuschelt und umschlang seinen attraktiven Körper mit ihren Armen.
"Natürlich ist das schlimm. Als würde ich eine Vernissage, von denen es monatlich 10 gibt, einer absolut perfekten Liebesnacht mit dem absoluten besten Mann, von denen es in den letzten Monaten keine gab, vorziehen. Ich möchte jetzt nicht sagen, dass ich körperbezogen sind, aber nach einer gewissen Zeit...naja du weißt ja wie das ist....sehnt man sich eben doch danach, vor allem wenn man unschuldig ohne bösen Gedanken einen Blick ins Bad wirft und einen Mann, der joggen war und an dem noch der herbe Geruch des männlichen Schweißes haftet, eines Sommermorgens unter der Dusche stehen sieht und der sich gerade aufreizend durch die Haare und über seine Brust fährt...OHNE irgendeine Kleidung, während seine Haut von Wasserperlen übersäht ist, nebenbei der Traum eines jeden Mädchens. Nur wenn man so dickköpfig ist, wie ich und glaubt man muss sich an die Stille halten, quält sich, indem man heimlich zusieht, ohne auch nur einen Schritt ins Bad zu machen, einem bewusst wird, wie sehr man auf der Stelle diesen Mann HABEN WILL und sich trotzdem nicht bewegt, sondern flieht, als er aus der Dusche kommt." Claire sah ihn an und lächelte. Das war tatsächlich letzten Sommer, im späten August passiert. Claire war wirklich nicht körperfixiert, aber das eine Mal hielt sie es fast nicht mehr aus ihre Stille zu halten. Ob es in dieser seltsamen Zeit auch Chris, dem ja ebenfalls sehr viel an inneren Werten lag, einmal so ergangen war wie Claire es gerade ehrlich gestanden hatte?



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   So März 20, 2011 1:24 am

"In den nächsten paar Stunden bin ich auch zu nichts zu gebrauchen, denke ich", schmunzelte Chris und seifzte zufrieden. Er war zwar vollkommen k.o. und erschöpft, doch es war ein angenehmes und erfüllendes Gefühl, das ihn ergriff. Außerdem liebte er es, wenn Claire's Stimme so rauchig klang, es wirkte irgendwie sexy und veranlasste ihn dazu, ein paar Küsse auf ihre hübsche Schulter zu platzieren.
Den Blick voll ehrlicher und bedingungsloser Liebe, den Claire Chris schenkte, konnte er nur mit ebensoviel Gefühl erwidern, denn genau das fühlte er in diesem Moment, hatte es immer gefühlt und würde es auch immer fühlen. Claire war sein größer Schatz und wer auch immer es wagen sollte, den Versuch zu unternehme, sie ihm zu stehlen, würde bitter fafür bezahlen müssen. Auch wenn es die Zeit war, die ihm Schwierigkeiten machen wollte, die würde er auch áuf irgendeine Weise fertig machen. Während sich die beiden so ineinander verschlungen hielten, fühlte Chris sich sicher und geborgen und er fragte sich, ob es wohl heute Nacht geklappt hatte...Es war ihm im Grunde auch egal, ob es ein Junge oder ein Mädchen werden würde, doch er war neugierig und voller Vorfreude und Erwartungen, dass er schon jetzt wusste, dass er die neun Monate Schwangerschaft ungeduldig verbringen würde.
"Tja, die nächste Vernissage werden wir dann eben stürmen", grinste Chris und zog verwundert die Augenbrauen hoch, als sie ihm das weitere erzählte und äußerst ausführlich beschrieb. War das wirklich so passiert? Wenn es in der Zeit passiert war, in denen ziemliche Trocken- bzw Eiszit zwischen dem Ehepaar geherrscht hatte, dann konnte er Claire nur zu gut verstehen. Er wurde sehr oft aufmerksam, wenn Claire mit offener Bluse in der Wohung herumging oder ein Bad nahm und mit geschlossenen Augen Musik hörte und nicht merkte, dass Chris verstohlen ins Bad hineinsah. Tjaja, so kalt war es anscheinend doch nicht zwischen den beiden zugegangen in den letzten paar Monaten, zumindest was das körerliche anging, hätten sie noch so einiges für einander übrig gehabt. Aber Kommunikation war ja bekanntlich unheimlich schwierig in der heutigen Zeit.
"Wärst du reingekommen und dich bemerkbar gemacht, hätte sich der Mann in der Duche sicherlich gefreut", meinte Chris schmunzelnd.
"Als der Mann die Frau im Sommer ab und zu beim Tanzen beobachtet hat, hat er auch nicht genug Mut gehabt zu ihr zu gehen und ihr zu sagen wie unheimlich sexy und anziehend ihre Bewegungen waren und wie sehr er sie vermisste".
Chris beugte sein Gesicht über Claire's und küsste zuerst ihre Stirn und dann kurt ihre Lippen, bis er sich wieder zurücklehnte und die Augen schloss.
"Habe ich dir heute Abend schon gesagt, dass ich dich liebe?", fragte er lächelnd und ließ seine Fingerspitzen über ihre Taille wandern.





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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   So März 20, 2011 10:34 pm

Claire verlor sich in seinen Augen, als er ihren Blick auf das Heftigste erwiederte. Glatt hätte sie nach Luft geschnappt, wenn sie nicht vorher noch schnell ausgeatmetet hätte und ihre Kraft nicht in die Streicheleinheiten auf Chris Oberarm investiert hätte. Ihr Herz schlug ein wenig lauter, doch mit der Zeit beruhigte es sich wieder. Sein Schmunzeln amüsierte sie.
"Ach, hätte sich der Mann wirklich gefreut? Vielleicht beim nächsten Mal...welche Frau könnte auch so einem attraktiven Mann unter der Dusche wiederstehen? Sollte ich dich also beim nächsten Mal überraschen, einfach nicht wundern okay?"
Sie lächelte und hörte ihm dann zu, als er ebenfalls von mehreren Vorfällen berichtete. Claire hatte ebenso wie Chris nicht damit gerechnet, dass sie ihm damals überhaupt noch aufgefallen ist.
"Ich muss aber auch dazu sagen, dass sich die Frau sicherlich unheimlich darüber gefreut hätte, wenn du zu ihr gekommen wärst und dich mit ihr zu schnellen Rythmen der Samba oder der Rumba, dem erotischsten Tanz, bewegt hättest." Ihr Grinsen war ihr nicht mehr zu nehmen.
Seine süßen Küsse waren viel zu kurz nach ihrem Geschmack, doch trotzdem genoss sie sie in vollen Zügen. Die heisrige Stimme, die jetzt wieder den Raum erfüllte, veranlasste Claire dazu ihn wieder anzusehen. "Ich denke nicht", antwortete sie keck, auch wenn er es am heutigen Tage schon öfters gesagt hatte, sie konnte nicht genug davon bekommen. Wenn sich nur seine Lippen zu diesen drei Worten bewegten, wurde ihr wohlig zumute. Dann gewann die Welt wieder an Farbe und auch sonstige Probleme waren wie aus ihrem Herzen und ihren Gedanken gelöscht. Schon allein der Klang seiner Stimme bei diesen drei einfachen Wörtern ließ ihr Herz höher schlagen.
"Aber vorher würde ich noch gerne feststellen, dass ich dich...hmm, mal nachdenken, also erstens liebe ich dich, zweitens, eine Sache, die ich schon immer einmal loswerden wollte, deine Stimme ist so heiß" sie ließ das scharfe ß absichtlich länger zischen, als benötigt "kurz nach einer gemeinsam verbrachten Nacht mit dir und drittens ich finde es manchmal echt schade, wie schwach der menschliche Körper ist und wie wenig er durchhält." Claires Grinsen war eindeutig zu schmutzig für ihr sonst so unschuldiges Gesicht. Ihre Hand ging, während sie sprach wieder einmal auf Wanderschaft über Chris Körper.



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Christopher

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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   So März 20, 2011 11:31 pm

"Und ob er sich gefreut hätte"; murmelte Chris grinsend, "auch wenn er das zu dem Zeitpunkt vermutlich nicht zugegeben hätte".
Chris war in vielerlei Hinsicht ein sehr stolzer Mensch und war lustigerweise auch ein wenig empfindlich wenn jemand sein Aussehen kritisierte oder seine Tätigkeiten. Aber er war keineswegs jemand, der unentwegt vor dem Spiegel stand und nachschaute, ob alles gut saß, das garnatiert nicht. Er wollte bloß nichts davon hören, wenn seine Kravatte schief saß oder das Hemd mal nicht zur Hose passte.
"Alleine duschen ist ohnehin langweilig"; kommentierte er dann und stupste Claire auf die Nasenspitze.
"Was das Tanzen angeht...du weißt ja, dass ich nur Walzer und Foxtrott beherrsche. Bei all den anderen Tanzarten werde ich bloß zur Witzfigur, du hast da weitaus mehr Talent als ich, es ist nicht umsonst dein Beruf".
Als Claire bemerkte, dass seine Stimme heiß klang, lachte er kurz und schüttelte einmal amüsiert den Kopf.
"Nun meine Stimme ist eben mein wichtigstes Werkzeug"; erwiderte er darauf und fügte hinzu:" Der menschliche Körper ist tatsächlich schwach...was für eine Verschwendung! Man sollte daran etwas ändern...". Seine Worte verloren sich, als er spürte, dass Claire's Hand über seinen ganzen Körper wanderte.
Immer noch erledigt küsste Chris seine Frau auf den Scheitel und begann eine leise Melodie in ihr Ohr zu summen, die ihm plötzlich in den Sinnkam. Es war keine bestimmte, sie klang einfach nur ruhig und melodisch und entspannend.
"Freust du dich schon auf den ersten Tag morgen?", fragte er dann und gähnte.





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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Mo März 21, 2011 10:42 pm

Claire schmunzelte und sagte:" Er hätte es nicht zugegeben? Immer dieser männliche Stolz, wo uns der noch hinführt...dabei wie könnte ich dich und diesen" sie blickte an ihm hinunter und sah ihm dann wieder in die Augen,"Körper verspotten oder gar verachten?"
"Und wenn alleine duschen sowieso langweilig ist, sollten wir wohl ab heute nur noch gemeinsam duschen. Naja außer, falls es geklappt haben sollte, du kannst es nicht mitanschauen, wenn ich dick und kugelrund werde." An diesen Teil der Schwangerschaft hatte Claire noch gar nicht gedacht und zum ersten Mal kamen ihr diese Gedanken.
„Stimmt, ich werde ganz dick werden und meine Figur verlieren….“ kurz sah sie in die Leere, doch dann wieder in Chris‘ Gesicht.“ Naja, wenigstens hast du dann etwas zu lachen, wenn ich mich wie ein Walross fortbewege beziehungsweise was tut man nicht alles für ein Kind.“ Ein Lächeln stahl sich wieder in ihr Gesicht. Sie war nicht eitel, aber ihr Körper war nun mal ihr Kapital, ihr Beruf, ihr Leben.
Als es um das Tanzen ging, strahlte Claire und sagte überzeugt:“ Mit ein paar Übungen und ein paar Tricks, könntest du sicherlich soetwas von gut diese Tänze tanzen. Du kannst dich doch sicherlich noch an unsere Flitterwochen erinnern oder? Und an das Lokal, wohin ich dich entführt habe? An den Abend, an dem ich dich etwas…naja wie soll ich sagen, am besten wäre wohl das Wort aufreizend angetanzt habe? Damals hatte ich meine Hände auf deiner Hüfte und habe mich mit dir bewegt und da ging es doch ganz gut oder?“
In Gedanken tat sich das Bild von ihnen beiden zur Rumba tanzend wieder auf. Wie sexy Chris ausgesehen hat, doch er wollte sich das einfach nicht eingestehen. Musste er ja schließlich auch nicht, Claire wusste es und das reichte vollkommen.
„Eben,dafür hast du deine anziehend Stimme, für die ich glaube ich hunderte von Eigenschaftswörtern finden könnte. Das Tragische ist, dass du ganz genau weißt, wie du sie einsetzen kannst, um mich in den Wahnsinn zu treiben…Der einzige Vorteil ist, dass ich mich immer für jegliche Stimmattentate auf mich mit Tanzattentaten auf dich revanchieren kann oder umgekehrt…“ Sie lächelte erneut.
Als sich seine Worte, während ihrer hauchzarten Berührungen verloren, stellte sich ein zufriedern Ausdruck auf ihrem Gesicht ein. Sie hatte ihr Ziel erreicht. Die ruhige Melodie in ihrem Ohr ließ sie sanft in eine Art Erinnerungwelle eintauchen. Sie wusste nicht warum, ja sie kannte nicht einmal diese fremde Melodie, aber Chris Stimme erweckte die Erinnerungen und ließ sie vor ihrem inneren Auge abspielen. Als seine Stimme aufhörte zu summen, wurden auch automatisch die Erinnerungen wieder in ihr Langzeitgedächnis verbannt.
Sie merkte, dass er gähnte und fand es amüsant, dass Männer meist so viel müder, nach einem so intensiven, langen Abend waren, als Frauen. Das war einfach allgemein bekannt. Während Claire zwar körperlich erledigt, aber geistig hellwach war, schien Chris schon etwas schläfriger zu sein oder doch nicht?
„Ja, ich freue mich schon wahnsinnig auf die neuen Studenten und du?“



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Mo März 21, 2011 11:22 pm

Chris grinste.
"Jaah, ich finde auch, dass wir von nun an nicht mehr alleine duschen sollten", stimmte er Claire zu und verdrehte leicht die Augen- aber nicht bösartig! - als sie davon anfing, dass sie während der Schwangerschaft ihre Figur verlieren würde und dick und kugelrund werden würde. Er wusste, dass das irgendwann kommen musste.
"Ach was, Darling, auch wenn du dich fortbewegst wie ein Wahlross, du bist mein Wahlross und ich liebe dich genauso wie ich das Kind, das du in dir tragen wirst, lieben werde. Darin besteht absolut kein Zweifel. Auch wenn du das nicht glauben wirst, aber ich freue mich schon richtig auf deinen Bauch". Als er das sagte, strich er ihr automatisch über den Bauch und drückte einen Kuss auf ihre Schläfe.
"Wie könnte ich denn unsere Flitterwochen vergessen? Der Abend in dem Restraunnt ist mir von allen Abenden am besten in Erinnerung geblieben. Da hat das Tanzen ziemlich gut funktioniert, da hast du Recht. Solange ich die Schritte von dir lerne, besteht sogar die Chance, dass ich sie eines Tages hinbekomme...mal sehen, das verlangt wohl einiges an Einzelunterricht, bist du dafür gewappnet?". Er grinste voller Vorfreude und gähnte ein zweites Mal.
Ich sollte wirklich mehr schlafen...sonst kann ich Augenblicke wie diese nicht mehr so richtig genießen...oder bin ich generell schneller müde als Claire? Hmm..nein, das muss an etwas anderem liegen
"Tragisch? Ich finde es ganz und gar nicht tragisch, dass ich mit meiner Stimme so viel anstellen kann", meinte er amüsiert und drehte den Kopf, sodass sein Kinn auf Claire's Kopf ruhte.
"Ich finde auch deine Tanzattentaten, wie du sie so liebevoll nennst, nicht tragisch. Für dich vorteilhaft, für mich ebenso". Er grinste frech, auch wenn sie es im Moment nicht sehen konnte.
"Ich freue mich auch schon sehr aufs Unterrichten, das wird sicher ein Spaß", sagte Chris dann fröhlich. "Schon Ideen für deine Künstler dieses Jahr?". Er strich ihr übers Haar und unterdrückte ein erneutes Gähnen.




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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Do März 24, 2011 10:20 pm

Seine Antwort kam so selbstverständlich über seine Lippen, dass Claire nicht anders konnte, als zu lächeln. Bestätigend strich er über ihren Bauch und sie konnte es gar nicht erwarten, wenn es einmal soweit sein sollte und er spüren würde, wie sich der oder die Kleine bewegt. Kurz schwiff sie mit ihren Gedanken ab, doch dann tat sich ein anderer dominanterer Gedanke auf.
Vielleicht hat es gar nicht funktioniert!!! Obwohl, was mache ich mir eigentlich Sorgen? Wir können noch so viele Versuche starten....
Sein vorfreudiges Grinsen ließ sie nur noch mehr strahlen.
"Aber sicher kriegen wir das hin und ich bin auf jeden Fall gewappnet. Mehr, als dass ich vor Lachen am Boden liege und dich gleich mit hinunterziehe, kann nicht passieren." Sie küsste seine Wange und dachte sofort:
Tanzen kann jeder mit der Zeit und braucht er auch noch so viele Stunden. Zum Glück ist Chris noch nicht (und wir auch hoffentlich NIE) auf die Idee gekommen mir singen beibringen zu wollen. Das wäre ein wahres Desaster. Denn was beim Tanzen gilt, gilt beim Singen nicht; das kann definitiv nicht jeder!
Als sein Kinn auf ihrem Kopf ruhte, kuschelte sie sich noch mehr an seine Brust und legte ihren Arm um seinen Körper, während sie immer noch Muster auf seinen Oberarm, der sie nicht umschlang, malte.
Seine freche Stimme ließ sie lächeln und genauso scherzhaft antworten:" Stimmt, meistens kann ich eigentlich nur von deiner Stimme und was sie alles bewerkstelligen kann, profitieren. Ich brauche sie nur zu hören und schon habe ich mein ganz eigenes Kopfkino...." In Claires Zügen spiegelte sich ein zweideutiges Lächeln.
"Ziemlich viele Ideen eigentlich...." Die Frage "und du?" ersparte sie sich, da sie merkte, dass Chris schon zum zweiten oder dritten Mal gähnte.
Sie löste sich sanft aus der eng aneinander geschmiegten Position, drehte sich auf ihren Bauch und stützte sich mit den Ellbogen ab, sodass sie ihren Kopf in ihre Hände legen konnte und Chris beobachten konnte. Ihre Beine hatte sie abgewinkelt, sodass sie jetzt in der Luft abgewinkelt sanft hin- und herbaumelten.
"Chris, Schatz, ich glaube du solltest schlafen, damit du morgen fit bist. Du wirkst erledigt", flüsterte sie zärtlich. Immerhin war heute auch viel passiert, wenn man bedachte, dass sie sich heute Morgen noch fremd waren.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Do März 24, 2011 11:00 pm

"Dazu sage ich garantiert nicht Nein", meinte Chris bereits voller Vorfreude und lächelte, als Claire ihm einen Kuss auf die Wange drückte. Bei dem Gedanken, dass sie wohl bald ein Baby bekommen würden und vor allem, dass sie sich wieer versöhnt hatten und wieder im Einklang miteinander waren, wurde ihm ganz warm ums Herz. Er wusste, dass ihnen eine stressige und teilweise auch nervenaufreibende Zeit bevorstand, sobald der Schwangerschaftstest positiv sein würde, doch Chris und er hoffte auch Claire waren dieser Aufgabe gewachsen. Außerdem gab es nichts schöneres, als ein Kind zu bekommen. Wobei er ehrlich zugeben musste, dass er ziemlich froh war, der Mann in dieser Angelegenheit zu sein; er würde seine Frau natürlich mit all seinen Kräften unterstützen. Aber wer konnte es wissen? Vielleicht würde ihre Schwangerhschaft ja ganz problemlos ablaufen. Hoffentlich hatte es geklappt...
"Kopfkino?", schmunzelte Chris, als er seinen Gedankengang beendet hatte und zeichnete abwesend Linien auf ihren Oberarm.
"Viele Ideen sind immer gut...", die Augen fielen ihm zu, doch er riss sie gleich wieder auf.
"Ich habe mir auch schon so einiges überlegt..."
Als Claire sich aus seiner Umarmung befreite sah er verwundert auf und sah ihr die direkt in die Augen, als er seine eigenen wieder öffnete, nachdem sie unbemerkt wieder zugefallen waren.
"Ich bin nicht erledigt...nur ein wenig...ich will noch nicht einschlafen..", murmelte Chris mit halb-offenen Augen.
Er kam sich vor wie ein kleines Kind, das sich gegen seine Eltern wehren wollte und noch nicht früh ins Bett wollte, obwohl es schon furchtbar müde war.
Chris streckte seine Hand aus und legte sie sanft auf Claire's Wange, ein Lächeln auf den Lippen, er war noch wach, aber eben nur halb.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Do März 24, 2011 11:24 pm

Seine sanften Muster auf ihrer Haut jagten ihre eine Gänsehaut über den gesamten Körper. Ihr wertvollster Schatz hatte einfach eine elektrisierende Wirkung auf sie, egal wo, egal wie, egal wann, sie war immer da, versteckt in seinen Worten, seinen Berührungen oder seinen Blicken.
Sie konnte es sich nicht verbeißen auf das Wort Kopfkino noch einzugehen:" Ja, ganz genau, ich nenne es Kopfkino, aber weißt du was das Beste daran ist? Es gehört ganz allein mir und keiner kann sehen, was ich mir da anschaue oder mir in meiner Fantasie ausdenke. Sollte ich vielleicht erwähnen, dass du ziemlich oft vorkommst?" Sie biss sich auf die Lippe, als hätte sie jetzt gerade etwas verraten. "Aber ich sollte das wohl besser alles für mich behalten, Liebling. Nichts für deine Ohren...."
Als sie ihn ansah und betrachtete, sah sie eindeutig, wie ihm die Augen zufielen. Wie gerne würde sie jetzt singen können und ihn einfach nur mit wunderschönen Tönen in den Schlaf singen, doch das konnte sie nicht und sie würde es auch nie können. Leider eigneten sich ihre anderen Begabungen auch nicht sonderlich, weder das Tanzen noch das Malen. Da fiel ihr die Poesie ein und sie war sich sicher, sie konnte Chris Widerstand gegen das Einschlafen brechen. Er war manchmal so süß, aber gleichzeitig so unglaublich dickköpfig.
Seine Hand lag auf ihrer Wange und sie hielt sie einige Sekunden fest, drückte ihre Wange sanft dagegen. Dann löste sie sich, setzte sich auf, lehnte sich mit dem Rücken gegen die Lehne, zog die Decke über ihre Körper, zog dann sanft Chris zu sich, sodass sein Kopf in ihrer Schoss, ganz nahe ihrem Bauch ruhte. Ihre Hand streichelte seinen Kopf und fuhr immer wieder zärtlich durch sein Haar und über seinen Nacken, während ihre andere Hand auf seinem Oberarm lag.
Sanft begann sie mit ihrer tiefen, ruhigen Stimme in sein Ohr zu flüstern:"
Lying down beside you
Reaching out to you
Pulling you close to me
Holding you in my arms

Your head resting on my stomach
Your hair softly caress
Whispering I love you
Kissing your forehead

Go to sleep now my love
The smile on your lips
Watching as your eyes close
To sleep you gently drift

The feel of your body
as your muscles relax
The look of peace
on your face as you sleep

With thoughts of love on my mind
I will soon close my eyes
A smile on my face
to join you in sleep....

I love you, Darling."
Sie lächelte in die dunkle Nacht und strich weiterhin liebevoll durch sein Haar, während sie beim Fenster hinaussah und trotz aller der funkelnden Lichter der Stadt sie nur an eine einzige Sache denken konnte: an ihre Liebe zu Chris.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Sa März 26, 2011 12:15 am

Chris lächelte müde, als Claire ihm von ihrem Kopfkino erzählte und murmelte:"Freut mich, dass ich oft vorkomme...". Zumindest sollte das herauskommen, in Wirklichkeit klang es nur noch nach "Eut mich, da ich of vokomm...". Seine Augen fielen ständig zu und er fühlte sich mehrere Tonnen schwer, so sehr drückte ihn der Schlaf hinunter.
Er merkte kaum noch, dass Claire seinen Kopf auf ihren Schoß legte, doch er spürte, dass sie ihm mit ihrer Hand durchs Haar fuhr und seinen Nacken streichelte und als sie ihre Stimme zu einem Gedicht erhob, versuchte Chris mit allen Kräften zuzuhören.
Seine Lippen verblieben in einem verträumten Lächeln. Das Gedicht war einfach wunderschön. In er Mitte des kleinen Kunstwerkes nickte Chris ein, doch die letzten Worte hörte er wieder.
"I love you too, Darling", flüsterte Chris dieses Mal deutlich zu verstehen und drehte seinen Kopf so, dass er in die Richtung zeigte, wo Claire's Hand lag, die er einmal küsste, bevor er seinen Kopf wieder umdrehte und in tiefen und langen Atemzügen einschlief.
Chris war tatsächlich so müde, dass er traumlos schlief, doch er war sich sicher, dass wenn er träumen würde, seine Träume alle von Claire handeln würden.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Sa März 26, 2011 12:29 am

Claire lächelte still, als er nur noch vor sich hin murmelte und keine klaren Worte mehr herausbrachte.
Wie sie es liebte, ihm beim Einschlafen zuzusehen. Den Schluss schien er wieder mitbekommen zu haben, sodass seine Antwort sie wie so oft berührte. Einfache Worte, große Wirkung, genauso wie der gehauchte Handkuss.
Dann schließlich übermahnte ihn doch der Schlaf. Zufrieden lächelnd streichelte sie noch lange in die Nacht hinein ganz zart durch sein Haar über seinen Nacken, bis ihre Hand zur Ruhe kam.
Aus irgendwelchen Gründen konnte sie nicht einschlafen, selbst als sie Chris tiefen, beruhigenden Atemzüge hörte und sie in ihrem Schoss spürte, da sich sein Kopf immer wieder ganz leicht hob und senkte, genauso wie seine Brust unter der Decke. Immer noch aufrecht gegen die Lehne des Bettes sitzend und mit Chris Kopf in ihrer Schoss, sah sie weiterhin aus dem großen Fenster.
Der ganze Tag lief vor ihrem inneren Auge ab, die Auditions und die Kälte zwischen den beiden, ihr verzweifelter Tanzversuch, Chris, der sie nicht beherrscht, sondern zerstört vorfand und ihr das Gedicht hinlegte, der Konflikt, die Lösung, die Umarmung, das Klavier im Festsaal, die restliche Audition, das Casting, der Spaziergang im 18. Jahrhundert, das Essen und Treffen bei Angelini's, der Abend und jetzt lag Chris wie ein Baby zusammengerollt auf ihrem Körper. Wie passend das alles doch war.
Sie hielt ihn in ihren Armen, als würde sie ihn beschützen wollen, über ihn wachen, sodass kein schlechter Traum ihn überfallen konnte.
Irgendwann, es war sicherlich schon 3 oder 4 in der Früh fand Claire auch endlich Schlaf. Beim Beobachten von Chris entspannten Zügen fielen ihre Augen zu, doch sie schlief im Sitzen. Nur ihr Kopf, der jetzt nach unten gekippt war, zeigte an ihrer Haltung, dass sie schlief.





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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   So Apr 03, 2011 12:29 pm

Zeitsprung:

Normalerweise war es üblich, dass Claire vor Chris aufwachte und eigentlich gab es da noch nie eine Ausnahme, aber heute wachte Claire ausnahmsweise einmal nicht bei den ersten Sonnenstrahlen, die durch den Nebel hindurch ins Zimmer fielen auf.
Seit sie eingeschlafen war, hatte sie sich nicht mehr bewegt. Sie saß immer noch da, den Kopf nach vorne gekippt mit Chris' Kopf in ihrer Schoss und ihre rechte Hand in seinem Haar, die linke auf seinem Oberarm. Es hatte sich zu gestern Abend nichts verändert, außer, dass ihr Kopf so eine unnatürliche Haltung einnahm.
Da sie erst so spät eingeschlafen war, befand sie sich immer noch mitten in einem Traum, der an Merkwürdigkeit nicht zu übertreffen war. Sie befand sich in einer Welt, die nur aus Wasser bestand. Auf einem großen Floss trieb sie im Meer und nirgends war jemand anderer zu sehen. Claire spürte die Einsamkeit und die Verzweiflung. Die Sonne brannte auf ihre Haut und erst jetzt fiel ihr auf, dass sie schwanger war. Von der Größe ihres Bauches zu urteilen war sie sicherlich schon im achten oder neunten Monat. Plötzlich kletterte auf der einen Seite des Flosses ein Mann hinauf. Claire dachte, es wäre Chris, doch er war es nicht. Ein anderer, unbekannter Mann kletterte das Floss hinauf und setzte sich, um sie eingehend zu betrachten. Dann grinste er breit, streckte seine Hand aus und berührte ihren Bauch. Schmerzen durchfuhren sie und sie fiel von dem Boot in die unendlichen Weiten des Meeres. Ein undefinierbarer Sog zog sie in die Tiefe und plötzlich war ihr Babybauch verschwunden. Claire weinte und schrie. Sie hatte ihr Kind verloren. Das Wasser um sie wurde trüb und alles nahm eine schwarze, undurchdringliche Farbe an.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   So Apr 03, 2011 3:20 pm

Chris hatte so tief geschlafen, dass er absolut gar nichts träumte, beziehungsweise sich nicht mehr an seine Träume erinnern konnte. In den vorigen Jahren war er am ersten Tag des neuen Studienjahres immer ziemlich früh aufgewacht und war in der Wohnung herumgegangen und hätte seine Sachen zusammengesucht und nebenbei Frühstück gemacht, Claire wäre wie immer schon vor ihm wach gewesen und hätte vermutlich gedehnt oder Kaffee gekocht.
Doch dieses Jahr war es anders. Chris schlief immer noch tief und fest und wurde erst unsanft aus dem Schlaf gerissen, als Claire laut zu schreinen und zu weinen begann. Wie vom Donner gerührt öffnete Chris seine Augen und saß kerzengerade im Bett. Was war passiert? Er drehte sich rasch um und rückte näher zu seiner Frau, der Tränen über die Wangen liefen und deren Gesicht verzerrt war, als würde sie furchtbare Schmerzen durchleiden.
Chris streckte seine Hand aus, berühte damit Claire's Schulter und rüttelte leicht daran, um sie aus dem Alptraum zu holen, den sie offenbar gerade hatte.
"Claire!", sagte er mit noch vom Schlaf rauer Stimme und räusperte sich bevor er sagte:"Claire! Darling, es ist alles in Ordnung, es ist nur ein Traum!".
Er rüttelte erneut an ihrer Schulter und erst dann öffnete Claire ihre Augen und wachte endlich auf.
Chris fiel erst jetzt auf, dass Claire die ganze Nacht im Sitzn geschlafen hatte und strich ihr beruhigend übers Haar. Er sah die Angst in ihren Augen und fragte sich, was sie wohl schlimmmes geträumt hatte.
Er setzte sich dann neben seine Frau, nahm sie in seine Arme und strich ihr über die Schulter.
"Es ist alles okay. Was hast du geträumt?".
Er küsste sie auf den Scheitel und ließ Claire erstmal durchatmen.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Mo Apr 04, 2011 8:21 pm

Erst nach zweimaligen Rütteln drang Chris' raue Stimme durch die Dunkelheit und brachte sie zurück in die Realität. Die Schwärze löste sich auf und langsam öffnete sie die Augen. Durch das plötzliche Licht nahm sie die Umrisse zuerst nur verschwommen war, doch die Tränen taten das Übrige und klarten ihren Blick sofort auf. Ihr gegenüber saß Chris, der sie nun umarmte und an sich drückte. Claire schlang ihre Arme um ihn und drückte ihn noch fester an sich, um sicherzugehen, dass sie auch wirklich wieder hier war und nicht in ihrem Traum. Ihr Atem beruhigte sich und ihr pochendes Herz nahm einen normalen Rhythmus an. Auch die Tränen versiegten rasch.
Die beruhigenden Berührungen, der Duft seiner nackten Haut und die ruhige Ausstrahlung, die Chris immer umgab, zeigte seine Wirkung bei ihr. Vorsichtig löste sie sich wieder und schüttelte entschuldigend ihren Kopf. Bei dieser Bewegung fiel ihr plötzlich auf, wie ein Stich durch ihren Nacken jagte. Hatte sie die ganze Nacht im Sitzen geschlafen? Na toll, das bedeutete Nackenschmerzen für den ganzen Tag...
Sie legte ihre Hand an die schmerzende Stelle und rieb sie, umso ein bisschen etwas von der ganzen Nacht wettzumachen.
"Alles in Ordnung. Tut mir Leid, Schatz, ich wollte dich nicht aufwecken, aber ich hatte einfach so einen merkwürdigen Traum. Die Welt bestand ausschließlich aus Wasser und ich saß alleine, hochschwanger in der Sonne auf einem Floss. Dann kam da so ein seltsamer Mann, der breit grinste und meinen Bauch berührte. Ich fiel vom Boot und wurde ins Wasser gezogen. Anscheinend aufgrund der Berührung verschwand mein Babybauch und ich wusste sofort, dass ich das Kind verloren habe. Dann war alles schwarz."
Sie atmete tief durch und schüttelte noch einmal irritiert den Kopf.
"Naja, egal...." sagte sie immer noch halb in Gedanken bei dem Traum, doch dann widmete sie ihre ganze Aufmerksamkeit Chris und sah ihm an diesem Morgen zum ersten Mal in die Augen und lächelte bei dem Anblick unvermittelt. Leider hatte sie es verpasst ihn schlafend zu beobachten, was ihr jetzt unendlich leidtat, da es einer ihrer Lieblingsbeschäftigungen vom ganzen Tag war. Das musste wohl auf morgen warten.
"Ich habe noch gar nicht Guten Morgen gesagt", mahnte sich selbst mit tadelnder, rauchiger Morgenstimme.
"Guten Morgen, mein Liebling", sie drückte ihre Lippen kurz auf die Seinen, bevor sie sich wieder löste.



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BeitragThema: Re: Chris und Claires Appartment   Mo Apr 04, 2011 9:57 pm

Chris hörte Claire zu, während sie ihm von ihrem merkwürdigen und erschreckenden Traum erzählte und runzelte dabei die Stirn.
Als sie geendet und ihm nach einem "Guten Morgen, Liebling" einen Kuss auf die Lippen gedrückte hatte, lächelte Chris liebevoll und sagte:"Ach, Schatz", bevor er sie nocheinmal kurz küsste. "Mach dir keine Sorgen, es wird alles gut gehen, wenn du schwanger bist. Niemand wird dir dein Kind stehlen und ich verspreche dir, dass ich dich niemals allein auf einem Floß aufs Meer hinausfahren lasse".
Er strich seiner Frau durchs lange Haar und stand anschließend auf, seine Decke um die Hüften gewickelt, und ging ins Badezimmer, wo er sich unter die Dusche stellte. Das Wasser prasselte eiskalt auf seine nackte Haut, doch das war gut so, da er ohnehin richtig wach werden musste. Fertig geduscht wickelte er sich ein Handtuch um und ging zum Kleiderschrank, aus dem er sich eine dunkle Jeans mit schwarzem Gürtel und ein schlichtes weißes Hemd holte und dann anzog.
Gut gelaunt ging Chris weiter in die Küche, machte für Claire die Kaffeemaschine an und schob ein paar Croissants ins Backrohr.
Nebenbei stellte er gleich Milch, Butter und Marmelade auf den Frühstückstisch und deckte auf.
Während die Croissants im Backrohr aufgingen, ging Chris nochmal zurück zu Claire und setzte sich neben sie aufs Bett.
"Frühstück ist gleich fertig, Darling"; meinte er und küsste seie Frau auf die Stirn.



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