University of Arts

Die University of Arts ist ein Ausbildungsplatz für alle jungen Menschen, die die Liebe zur Kunst entdeckt haben und ihre Talente in Schauspiel- oder Schreibkunst, Poesie, Tanz, Gesang, Komposition und/oder der Malerei ausbauen möchten.
 
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 Tanzsaal für moderne Tänze

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Christopher

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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   So Dez 19, 2010 12:27 am

Chris lachte als Claire sagte er sei der beste und küsste sie auf die Stirn.
"Danke, dass du an mich glaubst", murmelte er und streifte ihre Stirn erneut mit seinen Lippen.
"Ohne dich wäre ich es jedoch nicht, ich hoffe du weißt das", Chris sah seine Frau lächelnd an, doch seine Augen waren ernst. Ohne Claire würde ihm vieles an Inspiration fehlen, er hätte ihne ihr und ihrer Liebe niemals so viele Lieder geschrieben und sie auch nicht immer mit so viel Gefühl und wunderschönen Erinnerungen im Kopf singen können.
"Keine Sorge", grinste er anschließend. "Egal, wie die Darstellerin der Mina aussehen mag, sie kann nicht gegen dich ankommen. Bei den gefühlvollen Szenen werde ich immer dein Gesicht vor Augen haben"; versprach er und seufzte einmal leise, als Claire meinte, er solle wieder mal eines seiner egenen Konzerte geben. Er musste sich eingestehen, dass er diese Konzerte noch viel mehr vermisste, als das Musicalspielen. Das Improvisieren auf der Bühne, seine eigenen Lieder...das waren doch immer wieder einmalige Erlebnisse gewesen. Auch wenn er an zwei Abenden dasselbe Programm hatte, waren sie doch immer vollkommen anders, da ja auch das Publikum nicht dasselbe war. Es war Chris wichtig immer auf die Zuschauer eingehen zu können, sie mit einzubeziehen, was beim Musical nicht ging. Das hieß natürlich nicht, dass er Musicals nicht liebte, ganz im Gegenteil! Das Feeling war trotzdem ein ganz anderes.
"Ich weiß nicht...vielleicht in den Weihnachtsferien", überlegte Chris laut und zuckte leicht die Schultern. "Doch vorher ist wohl kaum Zeit dafür...aber was ist mit dir, Claire? Du solltest auch mal wieder außerhalb des Musicalrahmens tanzen. Früher hattest du doch oft Solonummern bei Tanzabenden. Wie wärs wenn du so ein Projekt mal wieder aufgreifst?", er sah seine Frau ermunternd an.



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Claire

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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   So Dez 19, 2010 12:48 am

Seine angenehm rauen Lippen auf ihrer Stirn ließ ihr Herz ein klein wenig höher schlagen. Nach Monaten der Stille war jede Berührung von Chris ein ganz eigenes Geschenk für Claire. Sie hatte seine Nähe und das offene Gespräch wirklich vermisst und mit jeder weiteren, zärtlichen Berührung wurde das für Claire mehr und mehr klar.
Sie stellte sich auf ihre Zehenspitzen, natürlich mit einer perfekten Körperhaltung und ohne ein einziges Mal das Gleichgewicht zu verlieren, um ihm ins Ohr zu flüstern.
"Ich bin gerne die Muse für deine Inspiration und deine Kreativität", sagte sie und küsste anschließend sein warmes Ohr und hauchte einmal kurz hinein. Claire war sich ziemlich sicher, dass der zarte Hauch ihn kitzeln würde, denn das Ohr und vor allem das Innere war sehr empfindlich, was Atem betraf, zumindestens war das bei ihr so. Sie nahm wieder ihre normale Haltung ein und stellte sich auf den ganzen Fuß, während sie nie seine Augen aus den Ihrigen verlor.
"In den Weihnachtsferien ist eine gute Idee. Du solltest mit deinem Manager sprechen und dich vielleicht an ein paar Sponsoren und Theater wenden....."sie stoppte sich selbst. Organisatorisches hatte hier jetzt nichts zu suchen und deshalb umging sie das Thema auch wieder. Es war ihr zu kalt, zu fern, darüber können sie auch in einem weniger gefühlvolleren Moment sprechen.
"Tanzen, alleine?" Sie überlegte länger hin und her. Natürlich regte sich bei dieser Idee etwas in ihr, doch gleichzeitig wurde ein anderer Wunsch in ihr laut, ein Lebenswunsch, den sie schon viel zu lange hegte, doch bis jetzt ihn kein einziges Mal, nicht in einem Gespräch mit Chris besprochen hatte. Ihr Gesicht begann den Ausdruck anzunehmen, denn er annahm, wenn sie intensiv nachdachte. Ihr Blick ging ins Leere, doch nach wenigen Momenten war sie wieder bei Chris.
Claire schlang ihre Arme enger um ihn und ihre ernsten Augen verrieten, dass sie über ein ernstes Thema mit ihm sprechen wollte, ein Thema, dass ihrer beider Leben verändern würde. Sie wusste nicht, wie er zu diesem inneren Wunsch von ihr stand, ja, sie wusste nicht einmal, ob er das wollte und sie konnte es auch überhaupt nicht einschätzen.
"Chris?" Sie sah ihm genau in die Augen.
"Es gäbe da etwas, einen Wunsch, der mich sogar überlegen lässt, ob das mit meiner Musicalbewerbung als Tänzerin so eine gute Idee ist, denn falls du von der Idee begeistert sein solltest, dann wäre eine Langzeitproduktion wohl eher nicht das Richtige für mich und private Projekte würden dann überhaupt nicht in Frage kommen. Ich müsste das ganze Tanzen für einige Zeit einstellen, sehr gerne, weil ein schon sehr lang gehegter Lebenswunsch in Erfüllung gehen würde, aber ich weiß nicht, wie du dazu stehst, wie du die ganze Sache siehst, weil wir noch nie darüber wirklich gesprochen haben. Da wir ja jetzt einiges besprechen, würde ich meinen, es wäre der richtige Zeitpunkt auch das zu besprechen."
Sie atmete einmal tief ein und aus, bevor sie wieder zum Sprechen ansetzte. Claire war ein wenig nervös, aus Angst er könnte ihren Wunsch nicht gut finden, er würde es komplett ablehnen oder würde die Verantwortung nicht tragen wollen. Sie wusste, dass er ihre Nervosität bemerkte, denn sie war offensichtlich.
"Liebling, ich bin nicht mehr die Jüngste und ich würde gerne Kinder bekommen...von dir." Sie verstummte wieder und sah ihn an, während sie sich unglaublich nahe standen. Was würde passieren? Wir wird seine Reaktion ausfallen?



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   So Dez 19, 2010 1:11 am

Sein Ohr zuckte automatisch zurück, als Claire ihm etwas hinein flüsterte. Doch er empfand es nicht als unangenehm, er mochte das Kitzeln ihres warmen Atems auf seiner Haut.
Claire stoppte sich selbst als sie von organisatorischen Dingen begann und er merkte sofort an ihrem Gesichtsausdruck, dass sie gleich ein ernsteres Thema ansprechen würde. Er kannte diese Art, wie sie ihn ansah und wie ihre Augen auf die seinen fokusiert waren.
Chris hörte seiner Frau aufmerksam zu und legte den Kopf schräg.
Was meinte sie damit, dass es nicht so gut wäre, bei einer Langzeitproduktion mitzumachen? Weshalb? Hatte er etwas verpasst?
Als sie von einem Lebenswunsch von ihr begann, runzelte Chris besorgt die Stirn. Normalerweise sollte er Claire's Lebenswunsch doch kennen, oder nicht? Es war wirklich an der Zeit gewesen sich auszusprechen und die Krise aus dem Weg zu schaffen.
"Ich werde dich in all deinen Wünschen unterstützen, Schatz, egal welche es sein mögen", versicherte Chris seiner Frau, während sie tief durchatmete bevor sie zu ihrem letzten Satz ansetzte.
Kinder...Nicht mehr die Jüngste...Tick Tack Tick Tack...die biologische Uhr...
Als Claire ausgesprochen hatte, dass sie von Chris Kinder haben wollte, starrte er einige Minuten lang blank geradeaus.
Er selbst hatte schon sehr oft darüber nachgedacht Kinder mit Claire zu bekommen und sich diesen Gedanken bzw Wunsch nie aus dem Kopf geschlagen. Doch er hatte es immer wieder aufgeschoben und gedacht, sie hätte noch genug Zeit, um darüber zu sprechen. Anscheinend hat der die Spur der Zeit verloren und vor allem unterschätzt. Sie war doch um einiges schneller vergangen als er gedacht hätte. Nun war der richtige Zeitpunkt, um darüber zu sprechen...oder vielmehr sofort einzuwilligen.
Chris sah seine Frau nun wieder direkt an und strahlte über beide Ohren. Er sah aus wie ein Honigkuchenpferd, frisch aus dem Ofen geholt.
"Ich würde mir nichts mehr wünschen, als mit dir ein Kind zu bekommen", sagte er glücklich, beugte sich hinab und küsste Claire.
"Oder mehrere, so viele du willst, Darling. Ich habe auch schon oft darüber nachgedacht...doch ich habe es nie zur Sprache gebracht. Die Zeit ist schneller vergangen, als ich erwartet habe...".




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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   So Dez 19, 2010 1:23 am

Claire wartete seine Antwort ein wenig ungeduldig ab, doch als er sein Strahlen sah, sein so unglaublich süßes Zuckerguss-Honigkuchenpferd Lachen, da wusste sie es. Sie wusste, dass er Kinder genauso wollte, wie sie. Für kurze Zeit hatte sie befürchtet, er würde nein sagen oder irgendwie ausweichen aufgrund seines starren Blickes, aber dann kam so ein Schwung von Wärme in sein Gesicht, dass sie seinen Ausdruck einfach spiegeln musste und selbst strahlte, was das Zeug hielt.
Um ihrem Glück mehr Ausdruck zu verleihen erwiederte sie seinen zuerst kurzen Kuss und setzte dann zu einem längeren, intensiveren Kuss an. Dieser war nicht unbedingt leidenschaftlich, mehr zärtlich, von Glück überwältigt. Wie sehr hatte Chris ihr mit dieser Antwort eine Freude gemacht, sie wusste es gar nicht in Worte zu fassen. Auch das er selbst darüber nachgedacht hatte, ließ sie strahlen, denn anscheinend war es auch sein Wunsch und nicht nur ihrer, die besten Vorraussetzungen.
Claire malte sich die schönsten Bilder in ihrem Kopf aus, von ihrem Haus und im Garten Chris, der die oder den Kleine/n sanft auf der Schaukel anstubste. Wie sie alle um den Weihnachtsbaum sitzen würden und ihr Kind vor Freude über den leuchtenden Christbaum strahlen würde, wenn sie oder er von einem Alptraum gequält in ihr Zimmer kommen würde und sich zu ihnen in ihre Mitte kuscheln würde....Ihr Gedankenstrom wollte gar nicht mehr aufhören, doch er hörte auf, spätestens ab dem Zeitpunkt, als sie sich vollkommen in dem Kuss mit Chris verlor. Sie wusste nicht wirklich wie lange sie schon an seinen Lippen hang, aber es war so ein herrliches Gefühl ihn einfach nur zu küssen und zu wissen, alles war in Ordnung, alles würde sich perfekt entwickeln. Sie liebte Chris mehr als alles andere auf diesem Planeten, in diesem Universum und wenn er ihr nun das Geschenk machte, ein gemeinsames Kind zu bekommen, dann übertraf das jeden ihrer Träume.



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   So Dez 19, 2010 1:41 am

Chris strahlte noch mehr als er seine Gefühle in Claire's Gesicht wiedergespiegelt sah und steckte in den zweiten Kuss, den sie ihm gab, all die Liebe und Zärtlichkeit hinein, die er in diesem überaus glücklichen Moment aufbringen konnte. Da das sehr viel war, wollte er sich gar nicht mehr von Claire's Lippen lösen, obwohl ihm langsam wirklich die Luft ausging.
Er hatte es sich so lange gewünscht, eines Tages ein Kind mit Claire zu bekommen, er hatte es nur nie gewagt auszusprechen, worüber er sich nun ärgerte. Doch das Glücksgefühl der Übereinkunft mit Claire, dass sie beide ein Kind bekommen wollten, vertrieb den Ärger in Null Komma Nichts wieder aus seinen Gedanken. Er wusste gar nicht, ob er lieber einene Sohn oder eine Tochter haben wollte. Im Grunde war dieses Detail jedoch egal, da er sich über beides unheimlich freuen würde, das wusste er.
Würde das Kind dann auch ein Künstler werden? Bei einem Musicalsänger und einer Tänzerin als Eltern? Er vermutete es, doch er würde es in all seinen Wünschen unterstützen, auch wenn es Anwalt oder sogar Chemiker werden wollte.
"Es wird ganz wunderbar", murmelte Chris immer noch an Claire's Lippen und holte dabei wieder Luft.
Chris freute sich schon auf die banalsten Dinge wie das erste Lachen des Kindes, wenn es sich das erste mal alleine die Schuhe binden konnte...



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   So Dez 19, 2010 2:16 am

Chris erwiderte den Kuss so zärtlich und so liebevoll, dass Claire einfach nur mehr die Luft wegblieb, überwältigt nicht von der Länge, sondern von der Intensität des Kusses und der Ehrlichkeit seiner Gefühle. Auch Claire hang an seinen Lippen, doch nur ganz leicht, um kurz nach genügend Luft schnappen zu können. Warum musste der Mensch auch atmen? Das fragte sie sich oft in Chris' Nähe, Atmen hin, Atmen her, absolut unnötig. Es stahl Zeit und war nervig in solchen Momenten.
Plötzlich schien sich bei ihr ein Schalter umzuschalten. Sie schrieb es ihren Hormonen zu und bedankte sich tausendmal innerlich bei ihnen. Anscheinend hatte sie dieses Gefühl schon vollkommen aus ihrer Erinnerung gestrichen, deshalb kam es jetzt wesentlich intensiver, als sie es erwartet hatte. Ob Chris wollte oder nicht, das musste er jetzt über sich ergehen lassen. Vielleicht gelang es ihr jedoch ihn anzustecken, sie wusste es nicht und momentan hatte sie auch nicht die Zeit darüber nachzudenken. Sie tat einfach, ohne zu denken.
Die Welle, die sie ihren Hormonen zuschrieb, war eine riesige Welle von Leidenschaft, die über sie kam. So lange war sie verschwunden, so oft hatte sie sich geärgert und hat es ihrem Alter zugeschrieben, aber jetzt, plötzlich, bei dem vielen Nachdenken über Kinder und Zukunftsplänen und natürlich über die Liebe zu Chris, da war sie anscheinend wieder auf der Bildfläche erschienen.
Nachdem ihr Atem sich beruhigt hatte, waren ihre Lippen schon wieder bei Chris' Lippen. Den Kuss konnte man einfach nur als stürmisch, feurig und verlangend bezeichnen. Zwischen ihren Körpern existierte praktisch kein Platz mehr. Claires Hände fuhren über seinen Rücken hinauf, in seine Haare und verharrten an seinem Hinterkopf, um ihn noch näher zu sich zu drücken. So nahe wie in diesem Moment waren sie sich schon lange nicht mehr, so viel stand fest. Claires Kuss steigerte sich noch mehr, wo sie eigentlich dachte, dass es da nichts mehr zu steigern gibt.



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   So Dez 19, 2010 2:50 am

Während des Kusses spürte Chris deutlich eine Veränderung in Claire, die sich automatisch auf ihn übertrug. Der Kuss wurde von Sekunde zu Sekunde aufdringender und intensier und inniger und ließ ihn keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Der Abstand der beiden verschwand in Null Komma Nichts und ihre beiden Oberkörper klebten praktsich aneinander. Es war, als würden die beiden sich magnetisch anziehen, wie Minuspol und Pluspol. Weder wollten noch konnten die beiden die Kraft aufbringen, das magnetische Kraftfeld zu durchbrechen.
Chris spürte Claire's Hände in seinen Haaren, während die seinen von ihrem Rücken hinauf zu ihrem Nacken wanderten und anschließend durch ihre langen Haare, die dadurch vollkommen zerzaust wurden.
Es fühlte sich so an, als wäre Chris's Gehirn abgeschalten und nur noch sein Körper und seine Gefühle waren aktiv. Der einzige Gedanke, der ihm in jenem Moment kam war der, dass der Holzboden unangenehm hart werden könnte, wenn sie sich auf ihn stürtzen sollten.
Chris wusste gar nicht mehr wo oben und unten war, so sehr war in den Küssen zwischen ihm und seiner Frau vertieft.



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   So Dez 19, 2010 3:01 am

Claire spürte jede einzelne Faser seines Körpers, auch wenn sie sich nicht wirklich darauf konzentrierte. Ihre Aufmerksamkeit lag immer noch bei Chris Lippen, die sie einfach nicht mehr loslassen konnte. Chris ging es ähnlich und auch seine Art zu küssen hatte sich rasant geändert. So innig, so "jung" hatten sie sich schon lange nicht mehr genähert. Wenn man bedenkt, dass zuvor eine Eisschicht zwischen ihnen gelegen war und jetzt sie sich nicht mehr voneinander trennen konnten, dann war sie doch mit der Entwicklung recht zufrieden.
Irgendwann einmal spürte sie den kühlen Spiegel im Rücken, der ihre erhitzte Haut ein wenig beruhigte. Das lockere T-Shirt mit dem locker leichten Pullover, den sie darüber trug, alles ihr Tanzgewand, war auf der einen Schulter hinuntergerutscht und legte ihre Schulter frei. Überhaupt nahm ihr ganzes Erscheinen eine gewisse Wildheit an, umso länger sie an Chris klebte.
Wieder wusste sie nicht wie sie dorthin gekommen waren, aber plötzlich saß sie auf dem Boden, obwohl dann schon wieder nicht. Ihr Mann saß an die Spiegelwand gelehnt da, sie auf seinem Schoss, immer noch im wilden Kuss vertieft, als gäbe es kein gestern, kein jetzt und kein morgen.
Ihre Hand strich über seine Brust, seinen Bauch hinunter und erreichte den Saum seines Pullovers. Rasch war Claires Hand auch schon unter dem Stoff und strich denselben Weg wieder hinauf, nur diesmal viel effektiver, da ihre Hand direkt auf Chris Haut war und so die etwas kühle Hand auf seiner warmen Haut viel mehr Wirkung hatte.



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   So Dez 19, 2010 3:15 am

Chris war hin und weg von Claire's Leidenschaft und auch von seiner eigenen und vergaß alles um sich herum. Den Teil von Claire's Schulter, der frei wurde, berührte er mit seiner mittlerweile sehr warmen Hand und fuhr auch mit seinen Lippen daran entlang, bis er dann wieder ihren Hals hochküsste und wieder bei ihrem Mund landete.
Er wusste kaum wie ihm geschah, als er seine Frau an die Spiegelwand drückte und dann aufeinmal er selbst daran klebte. Nur kurze Zeit später befanden sich die beiden plötzlich am Boden, Chris gegen die Wand gelehnt und Claire auf seinem Schoß, nicht fähig die Finger voneinander zu lassen.
Sein ganzer Körper kribbelte und ihm lief ein wohliger Schauer über den Rücken, als Claire's Hände sich nun unter seinem Pullover befanden und seine Brust hinaufwanderten. Zur gleichen Zeit verschwanden auch Chris' Hände unter ihrem Pullover und unter ihrem Shirt das sie darunter trug, und wanderten in einer Art Umarmung ihren Rücken hinauf und kamen beim Ausschnitt der Pullovers wieder hinaus und schlossen sich um Claire's Nacken.
"I missed you", raunte er in ihr Ohr, küsste dieses und schon pressten sich seine Lippen wieder auf Claire's Mund.




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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   So Dez 19, 2010 3:26 am

Claire wurde abwechselnd heiß und kalt. Ihr wusste gar nicht so recht, wie ihr geschah, denn Chris schaffte es wieder einmal ihr das Gefühl zu geben, überall zu sein. Sie nahm seinen Duft, seinen Atem, seinen Herzschlag, seine Berührungen, seine Küsse, all die Kleinigkeiten wahr und konnte einfach nicht genug davon bekommen. Als er ihr dann noch mit seiner unglaublich verführerischen Stimme ins Ohr flüsterte, war es sowieso aus und vorbei mit ihr. Claire war wie geschmolzene Schokolade in seinen Händen. Er konnte tun und lassen mit ihr, was er wollte. Sie würde einfach alles für ihn tun. Manchmal dachte sie an den Musical-Film "Mamma Mia", an die Szene der beiden Verlobten, in der sie "Lay all your love on me" singen.
It was like shooting a sitting duck
A little smalltalk, a smile and baby I was stuck
I still don't know what you've done with me
A grown-up woman should never fall so easily
I feel a kind of fear
When I don't have you near.

Claire dachte, dass sie es Chris wirklich leicht gemacht hatte. Schwupps und schon waren sie zusammen, verliebt, verlobt, verheiratet, doch es war eine gute Entscheidung, die beste in ihrem Leben.
"Je t'aime et mon désir pour te est insupportable", flüsterte sie gedankenverloren zwischen den Küssen, die sie auf seinem Hals plazierte. Sie küsste sein Haar und wieder fanden sich ihre Lippen. Claire konnte spüren, wie es in ihrem Körper anfing zu brodeln und sich dieser erwärmte und immer heißer wurde. Es war mit einem Vulkan zu vergleichen, der heiße Lava in sich trug und es nur eine Frage der Zeit war, bis dieser ausbrach. Seine warmen Hände auf ihrer erhitzten Haut machten die Sache noch viel spannender. Stoff war in solchen Momenten sowieso nur behindernd.



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   Mi Dez 22, 2010 10:58 pm

Chris konnte gar nicht mehr seine Finger von Claire lassen, sie hatten sich schon viel zu lange nicht mehr auf diese Weise berührt, sowohl körerlich als auch auf emotionaler Ebene.
Als seine Frau ihm etwas auf Französisch zuflüsterte, konnte er zwar kein Wort verstehen, doch er hatte es schon immer unwiderstehlich gefunden, Claire in ihrer Muttersprache sprechen zu hören. In diesem Moment war es eine gute Sache, da die Leidenschaft, die in ihm brodelte, somit nur noch stärker wurde.
Claire war aufeinmal überall, er konnte an nichts anderes mehr denken und vergaß die Welt um ihn herum völlig. Er fuhr durch ihre langen Haare, strich ihren Hals entlang, ihre Schlüsselbeine. Er küsste ihre Lippen, ihre Stirn, ihre Schultern.
Sie waren sich schon seit Monaten nicht mehr so nahe gewesen, Chris wurde erst jetzt wieder richtig bewusst, wie sehr er seine Frau vermisst hatte. Ihren Körper, ihre Zärtlichkeit, ihre Liebe.
Seine Hände wanderten weiterhin Claire's Rücken auf und ab und gerade, als er ihr den Pullover über den Kopf ziehen wollte, begann etwas im Raum laut zu klingeln.
Chris wollte seinen Ohren nicht trauen. Das Geräusch kam von seinem Handy.
NEIN
Unsanft wurde Chris wieder in die Realtität zurückgeholt, das Handy in seiner Hosentasche klingelte wie wild. Er hatte sich den Wecker gestellt, damit der die zweiten Auditions nicht vergaß. Er hatte noch eine Anmeldung ausstehend.
Widerwillig ließ Chris von Claire ab und stellte den Wecker ab.
"Es ist zum Verrücktwerden", murmelte er und sah keuchend zu seiner Frau hoch.
Warum musste die Arbeit nun schon wieder dazwischenkommen? Konnten sie nicht einmal ihre Wiedervereinung in Ruhe genießen, ohne dass irgendein Telefon läutete oder ein Schüler hereinplatzte?!



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   Mi Dez 22, 2010 11:16 pm

Chris verwöhnte sie an jeder Stelle ihres Körpers und sie konnte einfach nicht genug bekommen.
Es war, als würde ein magisches Band zwischen ihnen herrschen, so frisch und neu, wie zu Beginn. Einst kaputt gegangen, aber jetzt wiederhergestellt. Claire war zwar das Emtionale wesentlich wichtiger und sie konnte diese emotionale Ebene auch ganz eindeutig spüren. Sie lag in der Luft, die nicht bändigbare Liebe, aber natürlich war das Körperliche, dass die beiden so lange missen mussten, auch nicht gerade zu verachten. Claire würde nie behaupten, dass eine gute Ehe nur mit dem einen existieren konnte, jedoch konnte sie ohne dem anderen auch nicht. Es war ein Zusammenspiel, für manche war das Eine wichtiger, für die Anderen das Andere.
Gerade als Chris sie vom lästigen Pullover befreien wollte und sie seinen ebenfalls achtlos irgendwohin werfen wollte, klingelte plötzlich etwas im Raum. Zuerst nahm sie es nur sehr leise war, dann jedoch wurde es lauter, drang in ihren von Leidenschaft verzogenen, nicht ganz so schnell reagierenden Geist ein und rüttelte sie wach, warf sie brutal auf den Boden der Tatsachen zurück. Ihr Atem ging nur stockweise und beruhigte sich langsam, da sie immer noch von seinen Küssen berauscht war, doch diese "Berauschtheit" legte sich nach wenigen Sekunden. Die Realität holte sie so schnell ein, als wäre sie auf den Beton gefallen.
Claire, immer noch auf seiner Schoss sitzend, rückte sich ihren Pullover zurecht, richtete sich ihr Haar, sodass sie genauso wie vorher aussah. Sie sah starr in den Spiegel neben Chris. Plötzlich ohne Vorwarnung knallte ihre Handfläche gegen den stabilen Spiegel. Sie ließ ihren Kopf hängen und stand dann mit einem Ruck auf, sodass sie neben dem noch sitzenden Chris stand, die Handfläche immer noch gegen den Spiegel gepresst, sodass diese schon weiß vor Druck wurde.
Endlich war ihr Atem auch wieder ruhig und die Leidenschaft genauso wie die Stimmung, die noch vor ein paar Sekunden vorzufinden war, war verschwunden, versickert ins Nichts.
"Schon klar die Arbeit ruft", murmelte sie mit wütender Stimme. Irgendwo wusste sie, dass es nicht anders ging und dass Chris nichts dafür konnte, aber trotzdem nach so vielen Monaten erstmals wieder solch einer Nähe, kam die Arbeit wieder einmal dazwischen. Und immerhin war es sein und nicht ihr Handy gewesen. Außerdem, ohne es fühlen zu wollen, hatte sie das Gefühl zurückgestoßen worden zu sein. Sie wollte es nicht fühlen, wirklich nicht. Innerlich wehrte sie sich dagegen, aber trotzdem war es so, wie es war. Irgendwie dachte ein Teil ihres Herzens, die Arbeit war ihm wichtiger, als sie, selbst nach so langer Eiszeit und nach dieser "Wahnsinnsversöhnung" ging Arbeit vor. Was, wenn es nun wirklich so war? Wenn er ihren Körper gar nicht mehr begehrte?
Claire das ist Schwachsinn....denk normal. Deine Hormone müssen sich beruhigen. Deine Lust wurde nicht wirklich gestillt, verständlich, dass du da überreagierst, aber beruhige dich wieder.



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   Mi Dez 22, 2010 11:35 pm

In Null Komma Nichts war Claire neben ihm aufgestanden und presste nun ihre Hand wutentbrannt gegen den Spiegel. Er konnte sich vorstellen, was in diesem Moment in ihrem Innreren vorging und versuchte seine Worte sorgsam zu wählen, um nicht die Zündschnur anzuzünden, die viel zu wenig vom Dynamit erntfernt zu sein schien.
Er stand ebenfalls auf, während er auf den Bildschirm seines Handys sah und sich bei seiner Vermutung bestätigt fühlte, dass es die Erinnerung an die noch ausständige Audition war, die ihre leidenschaftliche Wiedervereinigung unterbrochen hatte.
Am liebsten würde Chris seine Arbeit als Direktor und Lehrer einer so wichtigen Universität verfluchen, doch er konnte es nicht. Er liebte seine Arbeit und es war ihm wichtig, junge Talente an die Öffentlichkeit zu bringen. Doch das erweckte leider Gottes den Anschein, dass ihm Claire weniger wichtig war, was auf gar keinen Fall der Fall war. Sie war ihm wichtiger als alles andere auf der Welt. Doch es war sein Handy gewesen, dass geklingelt hatte. Zumindest das konnte er verfluchen.
Chris richtete sich seinen verrutschten Pullover zurecht und fuhr sich kurz durch das kurze Haar, was ohnehin nichts an seinem Zustand änderte.
"Es tut mir Leid, Darling", sagte er aufrichtig und berührte sachte Claire's Schulter.
"Verstehe das bitte nicht falsch", bat er sie beinahe felehend, da er genau wusste, wie Claire über solche Geschehnisse dachte. Er musste es wiedergutmachen und er hatte sogar eine Idee, wie er das anstellen könnte.
"Die Audition dauert sicher nicht länger als eine halbe Stunde und es ist fünfzehn Uhr. Was hältst du davon, wenn wir danach einen kleinen Ausflug ins Herz von Woodbridge machen? Du wirst es nicht bereuen, das gaantiere ich dir"; schlug Chris seiner Frau vor und lächelte überzeugend herzlich.
Er hoffte sehr, dass Claire einwilligen würde.



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   Mi Dez 22, 2010 11:48 pm

Claire befand sich im Moment in einem kleineren, inneren Konflikt, den sie kurz mit sich selbst ausdiskutieren musste. Sie spürte Chris' Hand zart auf ihrer Schulter, schüttelte sie jedoch nicht ab, sondern ließ sie dort ruhen. Es beruhigte sie irgendwie und gab ihr das Gefühl, nicht ganz so abgewiesen worden zu sein, wie sie es im ersten Moment gefühlt hatte.
Okay, ganz langsam. Ich verstehe, dass Chris die Arbeit wichtig ist. Mir ist sie ja auch wichtig, aber manchmal....manchmal möchte ich die Arbeit verfluchen, obwohl ich sie liebe. Ich liebe es, Schülern etwas beizubringen, sie ein Stückchen ihres Weges zu begleiten und sie dann in die Welt hinauszuschicken, um zu sehen, wie sie die Bühnen der Welt im Sturm erobern. Aber das Problem ist, dass ich Chris noch mehr liebe, als jede Arbeit dieser Welt. Warum fühlt es sich dann einerseits so falsch an, jetzt auszurasten, nur weil er seiner Arbeit nachgeht und andererseits so richtig, weil ich mich etwas allein gelassen fühle?
Ach, ich werde darauf wohl sowieso keine Antwort bekommen und es ist auch sinnlos meine idiotischen Launen an Chris auszulassen. Er kann ja nichts dafür, obwohl sein Handy ist der Schuldige. Er hätte es auch ruhig ausschalten können...aber gut, auf der anderen Seite, wer hätte uns gestoppt, wenn wir einmal an einem gewissen Punkt angelangt wären? Sicherlich kein Handy der Welt....besser jetzt, als später.

Sie nahm den Druck von ihrer Hand, sodass dieser wieder durchblutet werden konnte. Dann drehte sie sich vorsichtig um und sah Chris in die Augen. Wie klein kam sie sich manchmal gegen solch einen Mann, indem solch ein Großmut schlummerte, vor.
"Einverstanden", antwortete sie, während sie einmal tief ein und tief aus atmete.
Sie zwang sich zu einem Lächeln, dass aber umso länger es wehrte, umso ehrlicher wurde.
"Aber wehe du hast da auch nur ein Handy mit oder sogar eingeschalten und mit.... Ich warne dich, sonst bekommst du es mit mir zutun."
Sie boxte ihm liebevoll und beinahe zärtlich in die Seite, während sie ihren Ärger versuchte hinunterzuschlucken, sogar einigermaßen erfolgreich.



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   Do Dez 23, 2010 12:08 am

Chris beobachtete Claire's Gesicht im Spiegel, vor dem die beiden standen, und erkannte, dass sie einen inneren Konflikt mit sich ausfocht.
"Glaube mir, du bist wichtiger als die Arbeit. Du bist die Melodie meines Herzens, die Musik, die mich bei jedem Schritt, den ich im Leben gehe, begleitet", sagte er voller Aufrichtigkeit und küsste seine geliebte Frau auf die Stirn. "Doch wir müssen beide zu dieser Audition. Der Student hat eine Chance verdient. Wir holen was eben unterbrochen wurde nach. Versprochen", er grinste verschmitzt.
Chris hob sein Handy hoch und schaltete es vor Claire's Augen aus.
"Bittesehr. Es wird uns den Rest des Tages nicht mehr stören. Wenn unser Kandidat nicht erscheint, hat er seine Chance verpatzt"; erklärte er schlicht und steckte das Handy wieder in seine Hosentasche.
Chris freute sich sehr über das Lächeln und berührte leicht ihre nach oben gezogenen Mundwinkel mit seinen Daumen, wobei er gleichzeitig ihr Gesicht in die großen warmen Hände nahm und seiner Frau perfekt in die blauen Augen sehen konnte.
"I love you", flüsterte Chris, presste seinen Mund sanft und liebevoll auf Claire's Lippen, wo er solange wie möglich verharrte, und strich ihr anschließend eine blonde Strähne aus dem Gesicht.
Claire war im Laufe der Jahre noch schöner geworden, wie Chris fand und er wollte seine Augen kaum mehr von ihrem Gesicht abwenden. Vielleicht sollter mal zur Abwechslung er vor seiner Frau aufwachen und ihr hübsches Gesicht betrachten. Er nahm es sich vor, wusste jedoch nicht, ob es wirklich funktionieren würde. Dafür war er ein zu großer Morgenmuffel.
Chris hatte si für Claire eine kleine Überraschung überlegte, die vorhin gekommen war. Es würde eine netter und romantischer Nachmittag werden, den die beiden gefälligst ohne jobbedingte Unterbrechungen genießen können sollten. Er würde schon dafür sorgen.
Als Claire ihm so liebevoll in die Seite boxte, lachte Chris, schlang seine Arme um Claire und wirbelte sie drei Mal im Kreis herum.
"Na komm", lächelte er anschließend aufmunternd und warf einen Blick zur Tür. Ziehen wir das schnell durch".



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BeitragThema: Re: Tanzsaal für moderne Tänze   Do Dez 23, 2010 12:33 am

Selbst wenn Claire gerade eben noch total sauer und wütend gewesen war, schaffte es Chris sie wieder in eine andere Stimmung zu versetzen. Sie selbst fand das immer erstaunlich, wie ihm das gelang, aber er schaffte es einfach. War das vielleicht auch der Verdienst der Liebe, die er ihr schenkte, jede Stunde, die sie gemeinsam verbrachten? Sie vermutete es.
Sein verschmitztes Grinsen war so süß, anders konnte sie es nicht beschreiben, denn das war es und sie liebte es einfach, obwohl welche Mimik liebte sie in dem Gesicht ihres Mannes nicht? Bis auf die Wut, den Ärger, die Enttäuschung und Sorgen war fast jeder Gesichtsausdruck von ihm lustig, süß oder wunderschön.
Als er noch eindeutig das Handy vor ihren Augen ausschaltete, lachte sie und küsste seine Nasenspitze.
"Schon gut, ich glaube dir."
Als er ihr Gesicht in seine großen, sanften Hände nahm, konnte sie ihm genau in die grün-grauen Augen sehen und der Anblick, der sie dort erwartete, war einfach atemberaubend. Wie konnte ein Mensch so viel Wärme nur in einem Blick ausstrahlen? Sie versuchte ihm genauso viel Wärme zu schenken, doch glaubte nicht einmal die Hälfte zurückgeben zu können, aber trotzdem bemühte sie sich. Sie studierte für einige Augenblicke seine perfekten Züge, die so markanten, spielerischen Augenbrauen, die er so gut einsetzen konnte, sein Haar und die Frisur, die ihm so gut stand und seine Lippen, die sie so verführerisch anlächelten, dass es beinahe wehtat. Auf der Stirn waren schon ein paar kleine Ansätze von Falten zu erkennen, die sich über die Jahre gebildet hatten, auch um die Augen waren die ersten Fältchen erkennbar, aber das machte Chris für Claire noch um einiges attraktiver. Es erging ihr so, wie Chris. Er wurde pro gealtertes Jahr immer attraktiver.
"Je t'aime", antwortete Claire ruhig, bevor sie Chris Lippen auf ihren spürte und den Kuss erwiederte.
"Na gut, mon chèri, ziehen wir es durch", sagte sie seufzend, nachdem sie aufgrund des Umherwirbelns lachen musste.
Sie nahm, beinahe wie früher, zum Beispiel in den Flitterwochen am Strand, seine Hand und ging mit ihm Richtung Festsaal zurück.

-> Die Auditions



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Tanzsaal für moderne Tänze
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